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Restaurant-Tipp: Fabula
Seit vielen Jahren einer unserer treuen Sponsoren und unser Restaurant-Tipp: Restaurant & Lounge Fabula am Tecklenburger Bahnhof. Eine abwechslungsreiche Küche, ein riesiges Party-Service-Angebot, das Ambiente einer originalen Jugenstilvilla und ein lauschiger Biergarten laden zum Genießen ein!
Übernachten in Tecklenburg
Das perfekte Wochenend-Paket in Verbindung mit einem Bühnenbesuch: Übernachten im stilvollen Ferienhaus auf drei Etagen. Familie Konermann bietet Ferienwohnungen, Zimmer und ein wunderschönes Ferienhaus mitten in Tecklenburg.
Spielplan:
Alle Termine und Veranstaltungen in der Monatsübersicht:
| Juli - 2010 | ||||||
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MOZART! - die Handlung
MOZART! - das Musical 1. Teil
Auf einem dunklen Friedhof suchen der Naturforscher Anton Mesmer und Mozarts Witwe Constanze Nissen Mozarts Grabstätte. Dabei erinnert sich der Arzt Mesmer an den ersten Auftritt des Wunderkindes vor mehr als vier Jahrzehnten:
Leopold Mozart, der Salzburger Kapellmeister, präsentiert dabei einer eleganten Gesellschaft seinen Sohn Wolfgang Amadé. Doch dieser fühlt sich überfordert. Durch das Eingreifen der Baronin Waldstätten wird verhindert, dass der kleine Junge unter dem Druck zerbricht.
Nach neun Jahren ist aus dem Wunderknaben ein aufmüpfiger, junger Mann geworden, der stolz seiner Schwester einen roten Rock präsentiert, den er sich hat schneidern lassen. LeopoldMozart gerät daraufhin in Wut und verlangt, dass Wolfgang endlich den Kompositionsauftrag einer Serenade fertig stellt, die der Salzburger Fürsterzbischof Colloredo bestellt hat. Diese Aufgabe übernimmt sofort Amadé, das unsichtbare Porzellankind, das als das zweite Ich Mozarts Genie verkörpert und ihm schattenhaft durch das ganze Musical folgt. Während Wolfgang voll Zorn beklagt, dass sein Vater ihn nicht so annimmt, wie er ist, notiert Amadé die ersten Takte zur Serenade. Der Besuch bei Colloredo wird zu einem Desaster: Leopold und Wolfgang lassen den Fürsten warten und nach einer kurzen Auseinandersetzung zerknüllt der rebellische Wolfgang die Partitur und wirft sie seinem Auftraggeber vor die Füße, dem er nicht länger dienen will. Er will lieber in Europas Hauptstädten sein Glück suchen und allein auf die Reise gehen. Seine Schwester Nannerl ist von seinem Talent überzeugt und erzählt in Salzburg überall, wie ihr Bruder Erfolg haben wird. Sie ahnt nicht, dass Colloredos Einfluss die Chancen mindert. Zugleich befürchtet Leopold, dass Gutgläubigkeit und Naivität seinen Sohn in Gefahr bringen. Er ahnt nicht, wie sich seine Befürchtungen in Mannheim durch den negativen Einfluss der Familie Weber bewahrheiten. Leopold Mozart, der seinen inzwischen fast mittellosen Sohn unterstützt, greift ein und schickt Wolfgang nach Paris, von wo er – gescheitert – nach Salzburg zurückkehrt und den Spott aller zu spüren bekommt. Wolfgang muss seine Schulden abarbeiten und darf nicht nach Wien reisen. Als Colloredo ihn doch nach Wien beordert, um mit ihm zu renommieren, trifft Mozart wenig später die Familie Weber im Wiener Prater und verliebt sich in ihre Tochter Constanze.
Währenddessen ahnt der Vater, dass sein Sohn für ihn verloren ist. Nur Nannerl ist ihm geblieben, der Traum vom Glück ist ausgeträumt. Und auch Wolfgang erlebt wieder eine Enttäuschung, denn Colloredo stellt ihn nicht dem Kaiser vor. Darüber kommt es zu einer großen Auseinandersetzung und Mozart wird entlassen. Doch die angebliche Freiheit erweist sich als trügerische Illusion. Das Genie in Gestalt von Amadé hält Wolfgang gefesselt und offenbart seine dämonische Kraft.
2. Teil
Nach einer kurzen Szene auf dem Friedhof erfolgt wieder eine Rückblende:
In Wien streiten die Gegner und Anhänger Mozarts über seine Bedeutung als Komponist und verweisen darauf, dass Talent allein nicht reicht, sondern die Kunst der Intrige nötig ist, um Erfolg zu haben. Als Wolfgang Constanze bei sich aufnimmt, erscheinen die Webers, bezichtigen ihn der Verführung und stellen ihm ein Ultimatum: entweder Heirat oder lebenslange Unterhaltszahlungen an die Familie. Aus Empörung über das Komplott ihrer Mutter zerreißt Constanze den Vertrag. Der Druck auf Wolfgang nimmt weiterhin zu und sein Leben wird mehr und mehr zu einem Rätsel. Nannerl bittet ihren Bruder, ihr das Geld zurückzugeben, das der Vater seinem Sohn geliehen hat, damit sie eine Mitgift für ihre anstehende Hochzeit hat. Wolfgang ist dazu bereit, aber auf dem Wege zur Post wird ihm das Geld beim Kartenspiel abgenommen. Und auch das Leben mit Constanze wird zur Qual, denn sie ist nicht die Frau, der Leichtlebigkeit ein Ende zu bereiten. Ihr Motto heißt: Vergnügen um jeden Preis! Sie kann es sich als Frau eines erfolgreichen Komponisten leisten, das Leben in vollen Zügen zu genießen. Als Leopold auf Besuch nach Wien kommt, muss er erkennen, dass sein Sohn wohlhabend und angesehen ist und ihn nicht mehr braucht. Als Wolfgang ihm das Kästchen, das ihm die Baronin Waldstätten vor langer Zeit geschenkt hat und das voller Geld ist, schenken will, bricht der alte Zorn wieder auf und beide trennen sich. Nie wieder werden sie sich verstehen und Wolfgang verfällt in eine tiefe Depression. Diesen Zustand nutzt Amadé aus, um Wolfgang anzugreifen und anzutreiben.
Colloredo erinnert sich beim Studium der Partituren an das Wunderkind Mozart und fragt Leopold, unter welchen Bedingungen der Erfolgskomponist wieder für ihn arbeiten würde. Doch der Vater hat seinen Sohn aufgegeben. Colloredo, der Aufklärer, kann nicht verstehen, wie der Zauber der Musik Vernunft und Weltordnung besiegen kann. Mozarts Stern sinkt immer mehr, zugleich verschwindet fast der gesamte Verdienst in den Taschen der Webers. Als Wolfgang endgültig gegen diesen Druck rebelliert, kommt die Nachricht vom Tod des Vaters. Während des Abschieds vom Vater erscheint ein Unbekannter und gibt ihm den Auftrag für ein Requiem. Kurz darauf übergibt ihm Emanuel Schikaneder das Libretto zur „Zauberflöte“ mit der Bitte, möglichst schöne Melodien zu schreiben, um einen Erfolg zu garantieren. Amadé macht sich sofort an die Arbeit und die Uraufführung der Oper wird zum Triumph, der Mozartkult beginnt. Während Amadé am „Requiem“ arbeitet, liegt Wolfgang fiebernd im Bett. Als dem kleinen Quälgeist die Tinte ausgeht, schreibt er mit dem Blut seines Herrn weiter und tötet ihn. Raum und Zeit verschmelzen und alle Gestalten aus Mozarts Leben tauchen am Totenbett wieder auf. Auf dem Friedhof hält Dr. Mesmer einen ausgegrabenen Totenschädel hoch in die Luft.

















